Auf den Hund gekommen – Teil 2

Mein Mann und ich waren jetzt monatelang auf der Suche nach einem #Labradorwelpen. Uns kam die Idee nicht erst durch #Corona, wir wollten eben sichergehen, dass Haus und Hof – und damit genügend Platz – vorhanden und frei von „Baustellen“ sind. Denn unsere frühere Dachgeschosswohnung, nur mit einem schmalen Balkon und ohne Garten, konnten wir keinem so großen Hund zumuten. Außerdem wollten wir nicht irgendeinen Welpen. Der sollte schon vom Wesen her zu uns und von der Fellfarbe her zu unseren Möbeln passen 😉

Aber Spaß beiseite – wir machten uns tatsächlich Gedanken um die #Fellfarbe: Die Welpen auf dem Bild sind charcoalfarben, eine Abwandlung von schwarz, die durch Einkreuzung des Dilution-Gens zustande kommt. Je nachdem, wie die Welpen gezüchtet werden, um diese leider sehr beliebte Fellfarbe zu erhalten, kann es jedoch passieren, dass die Tiere nach ca. 6 Monaten erste Anzeichen einer #CDA (Colour Dilution Alopecia – Farbverdünnungsalopezie) zeigen.

Denn dieses Gen kann zu einer Farbaufhellung der Haut und zu einer abnormalen Verfärbung der Haare führen. Die Haare sind dünn und brechen leicht, oder fallen komplett aus. Durch die damit einhergehende Verhornungsstörung treten schließlich schwerste Hautprobleme und wiederkehrende Entzündungen auf.

Uns wurde einigermaßen glaubhaft versichert, dass bei den Welpen aus diesem Wurf keine CDA auftreten dürfte. Aber nachdem wir eine Nacht darüber geschlafen hatten, war uns das dann doch zu heikel und wir haben uns schweren Herzens gegen eine dieser süßen Fellnasen entschieden. Unsere Suche ging also weiter – zum Glück, denn sonst hätten wir UNSEREN Sammy nicht gefunden!

Nähere Info’s zu diesem Thema finden Sie z.B. hier:

Fellfarben und Genmutation – ein kurzer Überblick
Labrador – Krankheit Dilute – Genetik | Tierarztpraxis

– Wie hätten Sie sich verhalten?

charcoal_welpen

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