Auf den Hund gekommen – Teil 1

Es ist der absolute Wahnsinn: Viele Arbeitnehmer*innen nehmen die pandemiebedingte Verbannung ins #Homeoffice zum Anlass, sich einen #Vierbeiner ins Haus zu holen. Die Nachfrage nach #Hundewelpen ist seit Monaten immens hoch, obwohl die Preise oftmals um mehr als das Doppelte gestiegen sind – oder gerade deswegen. Viele Züchter*innen führen längst keine Wartelisten mehr, weil sie sonst mit dem damit verbundenen Verwaltungsaufwand in Vollzeit beschäftigt wären. Die Tierheime sind ebenfalls wie leergefegt.

Leider denken und planen die frischgebackenen Hundehalter*innen oft nicht weit genug: 

  • Was wird aus dem armen Tier, wenn man aus dem Homeoffice zurück ins Büro beordert wird? Darf die #Fellnase dann mit?
    Oder lassen sich die Arbeitszeiten entsprechend flexibel gestalten, damit die Betreuung gewährleistet ist?
  • Wenn die Freizeitaktivitäten wieder vielfältiger werden, ist es nicht immer ratsam oder möglich, einen Hund mitzunehmen. Wer kümmert sich dann um ihn? 
  • Macht man nur noch da Urlaub, das kleine haarige Monster auch willkommen ist? Oder gibt man es in eine Hundepension? Oder passt ein*e Freund*in auf ihn auf?
  • Nicht zuletzt kommen neben den Kosten für Futter, Versicherung und Steuer noch regelmäßige Tierarztbesuche hinzu. Geplant oder ungeplant können die ganz schön teuer werden!
    Ist man bereit oder gar imstande, diese Kosten zu tragen?

Da die Inzidenzzahlen inzwischen stark gesunken sind und die Arbeitenden nach und nach aus dem Homeoffice in die Büros zurückkehren, wächst in den Tierheimen die Besorgnis der Betreuer*innen: Was wird aus den Hunden, wenn ihre Menschen plötzlich keine Zeit mehr für sie haben?

Wie ist das bei Ihnen? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?
Wie haben Sie sich vorbereitet? Und wie haben Sie die Betreuung geregelt?

 

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Labradorwelpen im Halbschlaf

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