04. Februar – Weltkrebstag

Mittlerweile scheint es wenige Familien zu geben, die vom Krebs verschont sind. Diese miese Krankheit hat so viele Facetten!
Es wurde bereits viel geforscht und wohl auch einiges erreicht; die meisten der Betroffenen kämpfen mit allen Mitteln dagegen an, pumpen Gift in ihre Körper, nehmen Höllenqualen auf sich, verlieren ihre Haare, aber nie den Mut, und trotzdem: Am Ende ist der Krebs stärker.
Denn er ist listig. Er schleicht sich an, nistet sich irgendwo im Körper ein, vielleicht “nur” auf der Haut, in der Brust, im Unterleib, lässt sich irgendwann scheinbar vertreiben, um dann mit aller Macht zurückzukehren und sich einfach ü-ber-all auszubreiten. Und von da an geht es nur noch abwärts.
Angehörige oder Betroffene sagen zum Teil: Wenn man weiß, dass man (oder jemand, der einem nahe steht) todkrank ist, lebt man viel intensiver, weiß das Leben mehr oder endlich zu schätzen, genießt es, noch so viel Zeit wie möglich mit den Kindern oder Enkeln zu verbringen!
Nur tut das trotzdem verdammt weh, wenn man einen geliebten Menschen so leiden sieht und sich dabei so hilflos vorkommt. Rein gar nichts dagegen tun zu können, damit es besser und er gesund wird, außer, für denjenigen da zu sein! Wenn der Mensch sich so abkämpft und dann trotzdem stirbt. Und eine Lücke hinterlässt, die so groß ist, dass sie alles zu verschlingen scheint.
Da tröstet es auch kaum, wenn man weiß, dass die Forschung weiter unter Hochdruck betrieben wird, damit andere Patienten vielleicht bessere Chancen erlangen. Denn der geliebte Mensch ist trotzdem unwiederbringlich verloren gegangen.

Im Gedenken an Britta Falkenberg.

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